Die Arbeiten Temporary Discomfort
entstanden von Januar 2001
bis Juni 2003 in Davos und New York während des World Economic
Forum WEF, und während der G8 Gipfel in Genua und Evian/Genf.
Bei allen Anlässen war ich als in unterschiedlichem Masse erwünschter
und informierter Outsider anwesend.
Die Arbeiten thematisieren auf einer ersten Ebene den temporären
Ausnahmezustand, denen diese Städte, als Reaktion auf die Globalisierungsdemonstrationen,
unterworfen waren. Auf einer zweiten Ebene befragen sie den Umgang
mit dokumentarischer Fotografie. Aus verschiedenen fotografischen
Positionen zeigen die Bildserien und Videos die Befestigungssituationen
während der Meetings. Es entsteht so eine bewusst spekulative
Rekonstruktion der Situationen, die auch auf die aus den Medien
bekannten Aufnahmen verweist und die Bedingungen der Bildproduktion
thematisiert.
- Kurze Geschichte der Globalisierungsproteste
- Martin Jaeggi über Temporary
Discomfort I bis III
- Zu Temporary Discomfort IV
- Zu Temporary Discomfort V
- Das WEF als digitales Mosaik
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